Das Humankapital ist das Konsumgut des Kapitals

Ja, in der Tat, so ist es. Für das Großkapital, für das die westlichen Regierenden arbeiten, ist der Mensch nur ein Konsumgut. Wer viel konsumiert, nach Möglichkeit auf Kredit, dient diesem auf kreditfinanziertem Falschgeldsystem. Bestes Vorbild ist der Staat, der mit regelmäßiger Kreditaufnahme die Schulden und die Zinsen auf den Steuerzahler abwälzt. Damit noch nicht genug zur Großzügigkeit des Staates gegenüber seinen Bürgern. Wenn Regierungen Entscheidungen treffen und etwa Zweidrittel der Bürger dagegen sind, wird diese Minderheit gern schon mal als „Pack“ bezeichnet. WiKa von qpress hat im Kontext dazu eine treffende Realsatire verfasst, die viel Dreck des Kapitals mithilfe ihrer Polit-Marionetten aufzeigt.

Bananenrepublik: Langsam ist es 25 Jahre her, dass man die Ossis mit der Banane erfolgreich über den innerdeutschen Friedenswall lockte. Sie sind scheinbar mehrheitlich darauf reingefallen und so konnte man den einstmals souveränen Staat namens Deutsche Demokratische Republik (DDR) relativ problemlos annektieren, im Handstreich sozusagen. Während sich Russland auf der Krim noch Mühe machen musste, das Bild einer Separation mittels Volksabstimmung aufrechtzuerhalten, war dies bei der sogenannten Wiedervereinigung gar nicht vonnöten. Als Abstimmung galt, jeder der die Banane ergreift und beim sorgsam ausgelegten 100 DM Begrüßungsgeld-Köder anbiss, der stimmte automatisch dafür. In Fachkreisen nennt man diesen Vorgang: „Konkludentes Handeln”!

Die DDR musste auch gar nicht formvollendet und völkerrechtlich korrekt aufgelöst werden, nur schnell musste alles gehen, den Rest konnte später ziemlich zielgerichtet die UnTreuhand be- und entsorgen. Fast wäre der idyllische Fleck Erde ein „Deutsch Deutsches Rentnerparadies“ geworden, also eine DDR 2.0 … sofern nicht die Not bestand, alles restlos verwerten zu müssen, wie es der Kapitalismus zwanghaft vorschreibt.

Das arbeitsfähige Volk hätte in die Konzern-Arbeitslager gen Westen deportiert werden können, die Rentner hingegen nach Osten, unter Erhöhung des Grenzzauns um rund 2 Meter. Dieser Zug wurde allerdings zugunsten der Gier und einer leichteren, späteren Zersetzbarkeit fahren gelassen. Seither wird immer wieder beklagt, dass der Osten unwillig sei, insbesondere Fremde anständig willkommen zu heißen und weisungsgerecht aufzunehmen, sodass man dort trotz der geringsten Aufnahmequoten am lautesten gegen eine gefühlte Überfremdung randaliert.

Hatte man bei der Bananisierung 1989/90 noch stark vermutet, dass unter Honeckers Nachlass rote Socken, Kommunisten oder anderweitig linkes Kroppzeug dominieren sollte, stellte man mit Entsetzen fest, dass das Verrühren von Schwarz und Rot in Verbindung mit einem Spritzer Gold-Gelb tatsächlich Braun ergab. Einen Farbton also, den man dort schon seit den späten 40er Jahren des letzten Jahrhunderts gänzlich verloren glaubte. Oder sieht die Wahrheit vielleicht doch noch etwas anders aus als das soeben analysierte Farbenspiel? Es ist nicht einmal Fremdenhass im klassischen Sinne, den muss man den Menschen nur unterschieben, weil die tatsächlichen Gründe für dieses Debakel gar nicht laut werden dürfen, aber wir alle kennen sie dem Grunde nach.

Gehen wir zurück in der Geschichte. Unmittelbar nach dem Ende des zweiten Weltkrieges regiert im Westen bereits die Banane, im erweiterten Sinne auch als Zuckerbrot und Peitsche bekannt, verklärt Kapitalismus genannt, den man als „soziale Marktwirtschaft“ tarnte. So gemacht, um die Brüder des Ostens nicht gänzlich vor den Kopp zu kloppen, sollten sie tatsächlich in Erwägung ziehen „rübermachen” zu wollen. Dazu gab es im Westen eine echte Meinungsfreiheit. Jeder konnte dort laut sagen was er wollte, nur niemand hörte zu und die Meinungen die gehört werden sollten/mussten, die wurden wie in der DDR auch, durchweg von den Besatzern lanciert und kontrolliert, nur nicht offen, sondern unerkannt und verdeckt.

Kapitalistische-Einheitspartei-KED-CDU-CSU-SPD-Politbuero-ZentralkommiteeIm Osten lief dieselbe Nummer ganz anders ab. Dort wurde die Freundschaft mit dem großen Bruder zur Pflicht und als Gesellschaftsaufgabe definiert (Völkerverständigung als Schulfach sozusagen), obgleich das keiner wirklich von Herzen gerne wollte, war doch die vorherige erzwungene Feindschaft gegen den Rest der Welt und die ganzen daraus resultierenden Leichen gar nicht gänzlich erkaltet. Die Medien wurden offen zensiert und die Parteien gleich zur Einheitspartei zusammengefasst (SED), was wir hier, gut 25 Jahre später übrigens, ganz simpel GroKo nennen, also die KED (Kapitalistische Einheitspartei Deutschlands).

Genau hier liegt nun der Hase im Pfeffer begraben. Den ehemals Deutschen, dann Ossis wurde über Jahrzehnte hinweg etwas übergeholfen, aufgezwungen, was sie nie wirklich mehrheitlich wollten, halt mehr oder minder per Parteiprogramm übergestülpt. Die ein oder anderen Freundschaften Richtung Russland mögen echt gewesen sein, die Mehrzahl jedoch gedungen. Man darf also von kriegs- und besatzungsbedingter Traumatisierung einer ganzen Nation sprechen, tut natürlich aus Anstand niemand und auch weil es unweigerlich an heutige Verhältnisse erinnern würde. Die Ursachen dieses Übels wurden auch im Westen nicht behandelt/beseitigt, sondern nur hart durchbrechende Symptome ordentlich mit „Banane“ behandelt.

Und wenn wir dann wieder ins Hier und Heute wechseln, die Fremdenfeindlichkeit einmal unter diesem Aspekt betrachten und neu auswerten, dann wird alles ein wenig klarer. Es ist die alte Antipathie gegen das Überstülpen von etwas, was sich nicht von alleine einstellen will oder den Planern einfach nur zu langsam geht. Auch unsere aktuelle Bundesregierung möchte gar nicht darauf warten. Sie ordnet einmal mehr Freundschaft und Völkerverständigung an und nun muss das auch funktionieren, denn der Plan dazu ist doch toll. Nur gut, dass Gauck und Merkel noch ganz genau, wissen wie das damals unter Honecker funktionierte, dass bürgt für den aktuellen Erfolg. So können beide heute Hand in Hand diesen schönen Merkelsatz zum Leben erwecken, als Vertiefung zur Gauck’schen Weisheit, dass Proteste gegen das System(Kapitalismus) „unsäglich albern“ sind, denn:

Einige vom Vizekanzler und Erzenkel Gabriel mit „Pack“ geadelten Menschen in dieser Nation mögen sich durchaus noch an den „Murcksismus“ erinnern, der das vorherige Zitat etwas schonender unters Volk brachte, unter der Rubrik „Feinde des Sozialismus”. Aber jetzt hat ja der Feind gesiecht und ergo gibt es nichts mehr zu beklagen, nicht einmal den mangelnden Verstand, der damit einhergeht. Wenn man also die nötige Wendehalsigkeit besitzt, dann kann man heute im Brustton der Überzeugung auch „Feinde des Kapitalismus” in den Mund nehmen und unsere aktuelle Regentschaft besitzt die vorerwähnte Eigenschaft.

Genau genommen hätte der Osten ein paar Jahrzehnte psychotherapiert werden müssen, bis die Langzeitschäden der „Verbüderungs-Vergewaltigungskultur“ und „Feind-Freund-Verordnungen“ von der Volksseele getilgt wären. Aber dafür hat die Bananenrepublik weder Zeit noch Geld, lieber tauscht sie gleich das ganze Volk in der Region aus, das kommt günstiger und der Neubesatz soll angeblich auch williger und billiger sein, was der fachgerechten Verwertung des Humankapitals entgegenkommt. Die Asylmigranten sind vom Problem zur willkommenen Spielfigur im großen Spiel um Profit geworden … [Telepolis], dort hätte man auch noch ergänzen können, dass das hier bereits seit langem beheimatete Volk inzwischen nichts anderes ist. Immerhin haben die Zuzüglinge keine angestammten Rechte, man kann sie später locker mit Gewalt formen und dominieren, das sind viele von ihnen bereits gewohnt und bringen ein entsprechendes Potential mit. Damit sind sie die Idealbesetzung für eine neu zu errichtende EU-Diktatur, nur die überkommenen Dichter und Denker müssen jetzt noch aus dem hiesigen Landstrich ausgeschafft werden, wie der Schweizer freundlich für Abschiebung sagt, damit eben die Alteingesessenen keine Unruhe mehr stiften können.

Für die zuvor aufgestellte These spricht weiterhin, dass sich diese sogenannte und immer wieder schwerst gegeißelte Fremdenfeindlichkeit ja nicht nur auf die Ex-DDR beschränkt. Dieselbe Unwilligkeit erkennt man in nahezu allen ehemaligen Ostblockstaaten (Polen, Ungarn, Baltikum usw.), die sich genauso abweisend gegenüber den anrollenden willkommen zu heißenden Fachkräften verhalten und ums Verrecken nicht erneut auf Befehl irgendeine Begrüßungs- oder Freundschaftskultur zelebrieren wollen, wie sie es schon Jahrzehnte mit dem großen Bruder tun mussten. Sollte uns dieser Umstand nicht vielleicht doch ein wenig zu denken geben? Nein, darf er nicht, denn wer trotz Banane nicht vorbehaltlos dem Kapitalismus huldigt, der ist Pack, minderwertiges, kaum verwertbares Humankapital und sollte sich besser selbst entsorgen, bevor er der na†iven Ausschaff-Aktion der Gutmenschen anheim fällt.

Natürlich ist es ungeschickt, eine solche Anamnese als normalsterblicher Nichtfachmann zu erstellen, noch schlimmer sie zu verbreiten, weil es an der nötigen Kompetenz gebricht, aber Merkel und Gauck, die es aus Erfahrung hätten wissen sollen, sind offenbar mit übergroßen Bananen ruhiggestellt worden und darüber hinaus sogar bereit, ihre Ex-Landsleute völlig emotionslos ins mammon’sche Hamsterrad zu überführen. Verrat ist schließlich keiner, wenn es der guten und gerechten Sache dient, das war bei den Nazis nicht anders und auch die Sozis standen auf Denunzianten.

Das alles riecht beileibe nicht nach einem guten Ende, aber mit diesem ideologischen Hintergrund bewaffnet, können wir auch wieder seelenruhig aufs Volk schießen lassen, immerhin haben wir dazu nun die historischen Kenndaten. Ebenso wissen wir alle bereits, wenn es um die Staatsräson geht, lässt sich auch der Kapitalismus die Butter nicht vom Brot holen. So wiederholt sich die Geschichte in einer Endlosschleife und wir sind auch noch der irrigen Meinung, dieser alte Schwarzweißfilm wäre jetzt eine absolute Welt-Neuerscheinung.

Manchmal hilft denken weiter und wem das zu aussichtslos erschient, der setzt sich vor die Glotze und lässt sich einreden, dass seine „Ossi-Mitmenschen“ alles ausländerfeindliche Nazis sind. Wer wollte da noch an „Volksspalterei“ „teile und herrsche“ denken. Hier nun die vertiefende Frage dazu: Welche der letzten deutschen Regierungen hat das eigene Volk nicht im Elend hinterlassen? Nur diesmal scheint man es richtig gründlich machen zu wollen und vermutlich schon wieder unter der fachkundigen Anleitung falscher Freunde. „Jetzt oder nie“, heißt die Devise. Warum auch dem Volk aufs Maul schauen, in Zeiten der (selbst herbeiregierten) Not wird wieder „durchregiert“! Nicht umsonst wünschte sich Goldman & Sachs im Zuge der notleidenden Geldhäuser die große Koalition. Und was haben wir heute, obgleich das Wählerherz mehrheitlich weiter links schlug? Durchregieren, so machte es schon der Kaiser, Adolf nicht minder, Honecker auch, bis ihn das Leben bestrafte. Die Banane gab sich an der „Schein-Bar“ etwas humaner, aber Merkel und Gauck werden es jetzt endgültig (hin)richten. Um nun gutmenschlich korrekt empathisch zu reagieren, sind wir natürlich aufgefordert, entsprechende Solidarität mit unserer Regierung zu bekunden, wenn nicht, wird es sicher bald angeordnet. Keinesfalls sollten wir mit diesen armen Kreaturen, die man „Ossis“ nennt, sympathisieren. Dann wäre die Regierung tatsächlich gezwungen, sich gegen ein ganzen Nazi-Volk zur Wehr zu setzen. Und nicht vergessen, die Zeiten der Zwischentöne ist längst Geschichte, es darf wieder polaisiert werden.

Quelle und weiterlesen: http://krisenfrei.de/das-humankapital-ist-das-konsumgut-des-kapitals/

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Über heintirol

Politisch Interessent. Lese viele deutschsprachige Zeitungen Online-Artikel und kommentiere. Zudem Koche ich gern Rezepte nach und stelle Sie ins Internet
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