Malu Dreyer und die Landtagswahl in RLP

Der Trierische Volksfreund, kurz TV, feiert „Malu-Festspiele“ in der alten Lokhalle in Mainz. Zur Erinnerung diente die alte Lokhalle als Abstellgleis. Kann man dieses als Omen betrachten?

Zitat aus dem Bericht: „Nach ihrer knapp anderthalbstündigen Rede, die die 750 Delegierten und Gäste mit stehendem und nicht enden wollendem Applaus quittieren, ist das Lächeln wieder in Dreyers Gesicht zurückkehrt. Sichtlich genießt die seit drei Jahren amtierende Ministerpräsidentin die Ovationen von Parteibasis und Funktionären. „Wir haben das beste Programm“, sagt sie, „das beste Team und die beste Spitzenkandidatin.“ Zitatende.

Auch Merkel bekam neunminütigen Applaus, bevor sich viele gegen sie stellten.

Zitat TV: „Schwer wird’s, das weiß auch Malu Dreyer, die den Delegierten deshalb aufmunternd zuruft: „Wir sind gut gelaunt, die anderen sind nervös.“ Das klingt ein wenig wie Pfeifen im Walde.“

Wer nervös ist, zeigt das demokratische Verständnis der „M D“ in Bezugnahme auf die Beeinflussung auf den SWR, der eine nicht verbotene Partei ausladen sollte.

Zitat TV: „Malu Dreyer spricht an diesem Samstagmittag in der Mainzer Lokhalle viel von sozialer Gerechtigkeit, Zusammenhalt, Chancengleichheit, Verlässlichkeit und Haltung. Und davon, dass eine Partei wie die AfD dies alles in Frage stelle und gefährde. „Diese Partei ist eine große Gefahr für die Gesellschaft, wehret den Anfängen“, sagt die Spitzenkandidatin, die für ihre deutlichen Worte gegen die Rechtspopulisten mehrfach anhaltenden Applaus bekommt.

Das muss Dreyer gut tun, ist sie doch in den Tagen zuvor für ihre Weigerung, an der Elefantenrunde gemeinsam mit einem AfD-Politiker teilzunehmen, kritisiert worden wie selten zuvor. „Ich verstehe nicht, warum einer Partei, die mehr ist als nur rechtspopulistisch, ohne Not eine Plattform gegeben werden soll“, rechtfertigt sie noch einmal ihre Absage und fügt hinzu: „Ich bin da für mich ganz klar.“ Dass diese Standhaftigkeit für sie etwas ganz Wichtiges ist, hat Malu Dreyer den Genossen gleich zu Beginn ihrer Rede ins Stammbuch geschrieben. Zuerst einmal, sagt sie da, „kommt es auf unserer Haltung an, auf mutige Menschen und eine verlässliche Politik“.“

Der Mainzer Parteitag hat noch ein paar Tagesordnungspunkte abzuhaken, als der Applaus für die Spitzenkandidatin langsam verklungen ist. Doch die meisten Delegierten verlassen da schon die alte Lokhalle.

Kein gutes Omen für eine zukünftige Landesmutter, die an dem gleichen Syndrom leidet wie Frau Merkel: Immer mit dem Kopf gegen die Wand. In ihrer Uneinsichtigkeit herrscht ein absoluter Realitätsverlust.

Den gesamten Artikel lesen Sie im TV

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