Warten auf Krieg

Jetzt geht es darum möglichst viele Menschen aus aller Herren Länder, mit ganz anderen kulturellen Wurzeln und Bräuchen hier herzuschaffen, um das Spannungspotential dramatisch zu erhöhen. Wenn wir schon keinen Dritten Weltkrieg angezettelt bekommen, sollten wir wenigstens in der Lage sein, mit kalkulierten sozialen Unruhen für soviel Tumult im eigenen Laden zu sorgen, dass wir alsbald und allesamt wieder nach einer starken Hand schreien, die uns ab da wieder einer korrekten Führung unterzieht, ob des Unverständnisses gegenüber den vielen armen Menschen aus aller Welt, die doch nur Schutz und Arbeit bei uns suchen. Das soll dann ganz Europa betreffen und eine feine EU-Diktatur wird uns endgültig von all unseren Nationalismen befreien … Hurra! Und der somit absehbare Polizeistaat wird nicht nur unsere Sicherheit garantieren, nein, auch die der wettbewerbsstärkenden, zugereisten Super-Billig-Fachkräfte. Mal ganz ehrlich: die Arbeit hier wird ja nicht mehr werden. Dank Automatisierung sogar noch weniger und zum Automaten putzen langen jetzt auch die letztgenannte Fachkräfte. Die dann völlig überqualifizierten Ureinwohner sind in einer solchen Produktionslandschaft überflüssig und können sich dem sozialverträglichen Frühableben hingeben, soweit sie nicht als Konsum-Enten einer artgerechten Restverwertung zugeführt werden können.

An dieser Stelle dürfen wir endlich auch einmal die Anstrengungen unserer US-Freunde hervorheben, die im Rahmen ihrer humanitären Bemühungen um Frieden, Freiheit und Demokratie für jede Währung so viele Bomben wie selten zuvor haben springen lassen, dass die Facharbeiter endlich auch den Weg gen Europa finden konnten, siehe Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und auch Jemen. Eigens für uns und unseren Fachkräftemangel haben die USA fast den gesamten Nahen und Mittleren Osten in Brand geschossen. Gerade ihnen ist sehr daran gelegen, dass Europa allzeit mit besonders günstigen Fachkräften versorgt ist. Nicht gänzlich uneigennützig, denn sollte China alsbald ausfallen, kann Europa leicht mit Billigprodukten aushelfen, die wir gerne auf Kredit an unsere Freunde verkaufen. Geld, welches die Freunde auch schon nicht mehr haben … auch für die Vertuschung dieses Details würde sich schon ein richtiger Krieg lohnen. Wichtig ist nur, jedwede Potentialentfaltung unter den Menschen zu verhindern, die drauf gerichtet sein könnte, maximal autark und eigenverantwortlich zu existieren. Letzteres läuft nun wirklich allen Profitinteressen zuwider und muss aus Gründen der Ökonomie schon unterbunden werden.

Weiterlesen http://qpress.de/2015/07/27/weltkriegsvorbereitungen-laufen-schlechter-als-geplant/

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Über heintirol

Politisch Interessent. Lese viele deutschsprachige Zeitungen Online-Artikel und kommentiere. Zudem Koche ich gern Rezepte nach und stelle Sie ins Internet
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4 Antworten zu Warten auf Krieg

  1. rositha13 schreibt:

    Hat dies auf Gegen den Strom rebloggt.

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  2. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

    Gefällt mir

  3. anregendesleben schreibt:

    Die US-Freunde sind eben nicht nur tolle Befreier, sie sind auch Heilsbringer für jede Lebenslage. Warum sie aber aus Deutschland Billigprodukte haben wollen, wenn sie mit Target II auch Hochpreisprodukte unbegrenzt einkaufen können, muss mir mal jemand erklären …

    Gefällt 1 Person

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